Entrepreneurship Education

„Entrepreneurship“ als eines der acht europäischen Bildungsziele im berufsbildenden Bereich soll Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, eigene Ideen zu entwickeln und diese auch umzusetzen.

Die Inhalte der Entrepreneurship Education werden in den berufsbildenden Schulen in den unterschiedlichsten Unterrichtsgegenständen wie z. B. Rechnungswesen, Betriebs- und Volkswirtschaft, Tourismusmarketing und Kundenmanagement, Übungsfirma und Persönlichkeitsentwicklung vermittelt.

Neben den kaufmännischen Gegenständen ist es uns wichtig allgemeinbildende Gegenstände wie Geographie, Religion und Sprachen mit einzubinden, um dem ganzheitlichen Unterrichtsprinzip zu entsprechen.

Diese Denkweise wird nach dem TRIO-Modell eingesetzt und in den drei Ebenen angewandt.

Die erste Ebene bezieht sich auf die wirtschaftlichen Grundlagen. Schüler/innen werden Kenntnisse vermittelt, die sie für die Berufswelt benötigen damit sie bestehen und sich selbständig machen können – Entrepreneurial Core Education.

In der zweiten Ebene geht es um das Fördern des unternehmerischen Denkens und Handelns. Diese Fähigkeiten gehören gefördert. Dies geschieht in allen Gegenständen; Soft Skills wie Kreativität, Risikobereitschaft oder Zielorientierung ist nicht nur für die Berufswelt notwendig, sondern auch im privaten Umfeld – Entrepreneurial Culture.

Mündige Staatsbürger/innen die sich trauen ihre eigene Meinung zu äußern sind für unsere Zivilgesellschaft unabdingbar. In der dritten Ebene fördern wir die Kultur der Mündigkeit, Eigenverantwortung aber auch Solidarität und Verbundenheit der Gemeinschaft – Entrepreneurial Civic Education.

Wir wollen eigenverantwortliches und verantwortungsbewusstes Arbeiten fördern ebenso wie unternehmerisches bzw. vernetztes Denken im Unterricht.

Ziel ist es, dass die Absolventinnen und Absolventen als selbstbewusste, kreative junge Menschen in ihrem späteren Leben Verantwortung für sich und andere übernehmen, sowohl in beruflicher als auch privater Hinsicht.

Dieses Bildungsziel ist geradezu prädestiniert für die Tourismusschule Klessheim, da man im Tourismus immer gefordert ist am Ball zu bleiben.


Aktivitäten:

Erster Entrepreneurship-Day: Zum ersten Mal fand in Klessheim ein E-Day statt. Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Eifer dabei.

Kröswangwettbewerb: Auch heuer arbeiten die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgänge an den Businesskonzepten für Kröswang. Mit Spannung erwarten wir die ersten Zwischenergebnisse Anfang Dezember.

Junior Companies: Seit diesem Jahr hat die Tourismusschule Klessheim zwei Junior Companies. Bei beiden Unternehmen steht das „leibliche Wohl“ im Vordergrund. Sie verkaufen die Produkte an Hotels und Firmen als kleine „give aways“. „die (f)einkochmanufaktur“ verarbeitet tolle Rohstoffe zu Marmeladen und Chutneys. „Salty&Bombalicious“ kreiert mit Salz und Aromastoffen wunderbare Badebomben.

ÜFA: Wir sind stolz die dritte ÜFA vorstellen zu dürfen: „Untravelled – life is always worth a trip“. Sie verstärkt die bereits bestehenden Übungsfirmen „Touristic Temptation“ und „Wunderwelt – travel it“ an unserer Schule. Die ÜFA ist das Modell eines realen Unternehmens. Die ÜFAs arbeiten mit anderen ÜFAs in einem geschlossenen Netzwerk zusammen. Hier wird Gelerntes in die Praxis umgesetzt – d. h. learning by doing. Unsere Schülerinnen und Schüler treffen selbst Entscheidungen und übernehmen die Verantwortung über das Vorgehen im Unternehmen und die Lehrerinnen und Lehrer unterstützen sie in ihrem Tun.


Link: EESI – Impulszentrum für Entrepreneurship Education